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FINDE DEINEN TRAUM-LEHRBERUF

Entdecke die Vielfalt der PROPAK Industrie in unserer umfangreichen Liste der angebotenen Lehrberufe!

Schau dir die Tätigkeitsbereiche an oder suche direkt nach deinem Traum-Lehrberuf – Hier findest du alles, was du brauchst, um in der PROPAK Industrie durchzustarten! Ob Produktion, Technik, Design oder Verwaltung: Du arbeitest mit High-Tech Maschinen, digitalen Tools und kreativen Arbeitsmitteln.

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Lehrberufe in der PROPAK

238

Lehrlinge insgesamt

23%

der Lehrlinge sind Frauen

BERUFE MIT ZUKUNFT

In den 39 Ausbildungsbetrieben der PROPAK Industrie warten jede Menge Lehrberufe auf dich.

In der industriellen Herstellung von Produkten aus Papier und Karton gibt’s viele spannende Aufgaben! Von Druckmaschine bedienen über kreative Verpackungsideen entwickeln bis hin zu Instandsetzungs- und Verwaltungsaufgaben ist alles dabei. Hier bekommst du einen Überblick über alle in der PROPAK Industrie angebotenen (Modul-)Lehrberufe – übersichtlich nach Tätigkeitsbereichen sortiert.

INDUSTRIELLE FERTIGUNG UND PRODUKTION

Verpackungstechnik

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Verpackungstechniker*innen bedienen und überwachen Verarbeitungsmaschinen, die Verpackungen und Packstoffe aus Papier, Karton oder Kunststoff herstellen. Sie kennen die Prozesse der Packmittelherstellung und helfen bei der Arbeitsvorbereitung und Fertigungsplanung für die Produktion mit. Sie reinigen und warten die eingesetzten Maschinen, erkennen Fehler und Störungen, veranlassen die Behebung der Störung oder führen kleinere Reparaturen selbst durch. Teilweise entwerfen sie Packmittelmuster auch selbst mit CAD und fertigen diese mit einem Plotter ( CAM) an.

Verpackungstechniker*innen arbeiten vorwiegend im industriellen Bereich in Betrieben der Packmittel- und der Kunststoffindustrie. Dort sind sie vor allem in Werkshallen tätig. Sie haben bei ihrer Arbeit Kontakt mit Berufskolleg*innen und anderen Fachkräften der industriellen Produktion.

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Drucktechnik – Bogenflachdruck

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Drucktechniker*innen mit Schwerpunkt Bogenflachdruck sind hauptsächlich für das Bedienen, Warten und Kontrollieren der jeweiligen Druckmaschinen (Bogenoffsetmaschinen) verantwortlich. Beim Bogenflachdruck werden einzelne Bögen bedruckt. Wichtige Produkte sind Prospekte, Plakate, Werbesendungen, Geschäftsdrucksachen, Bildpostkarten, Landkarten und Verpackungen. In größeren Druckereien arbeiten sie gemeinsam mit anderen Fachkräften des Druckereiwesens sowie mit Fachkräften des Mediendesigns zusammen. Bei ihrer Arbeit haben sie außerdem Kontakt zu ihren Auftraggeber*innen und Kund*innen.

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Drucktechnik – Digitaldruck

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Drucktechniker*innen mit Schwerpunkt Digitaldruck sind für die Vorbereitung und Sicherung der digitalen Daten zuständig (z. B. Komprimieren von Daten, Archivieren, das Sichern und Verwalten auf geeigneten Datenträgern). Ihre Hauptaufgabe ist das Steuern und Kontrollieren der Digitaldruckmaschinen während des Druckvorganges. Zu ihren Produkten zählen Geschäftsdrucksachen (z. B. Formulare, Briefpapier, Visitenkarten), Verpackungen, Plakate und Werbesendungen etc. Sie arbeiten meist im Team mit ihren Kolleg*innen und haben Kontakte zu ihren Auftraggeber*innen und Lieferant*innen.

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Drucktechnik – Rollenrotationsdruck

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Drucktechniker*innen mit Schwerpunkt Rollenrotationsdruck arbeiten hauptsächlich an der Druckmaschine. Sie erledigen die Vorarbeit (Vorbereiten der Papierrollen am Rollenträger, Mischen der Farbtöne nach Vorlage). Ihre Hauptaufgabe ist das Steuern und Kontrollieren während des Druckvorganges. Zu ihren Produkten zählen Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Geschäftsdrucksachen (z. B. Endlosformulare), Verpackungen, aber auch Plakate und Werbesendungen. Sie arbeiten in Verlags- und Zeitungsdruckereien und in Großbetrieben des Druckereigewerbes meist im Team (Schichtwechsel) mit ihren Berufskolleg*innen.

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Prozesstechnik

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Prozesstechniker*innen planen den Einsatz der Werkzeuge und Vorrichtungen auf Fertigungsmaschinen und Fertigungsanlagen. Sie lesen Arbeitsanweisungen und Ablaufpläne, rüsten die Fertigungsanlagen und überwachen die oft rechnergestützten (computergesteuerten) Anlagen und Produktionsprozesse. Sie stellen die Maschinen und Anlagen ein, beschicken sie mit den erforderlichen Roh- und Hilfsstoffen (je nach betrieblichen Schwerpunkt und zu produzierendem Produkt) und führen Prozesskontrollen durch. Bei Störungen und Fehlern greifen sie ein und nehmen die notwendigen Umstellungen und Anpassungen vor. Außerdem überwachen sie die Produktqualität und sorgen für die regelmäßige Wartung und Instandhaltungsarbeiten von Werkzeugen, Maschinen und Anlagen.

Prozesstechniker*innen arbeiten in Werk- und Produktionshalle von Gewerbe- und Industriebetrieben unterschiedlicher Branchen mit Berufskolleg*innen sowie mit verschiedenen Fach- und Hilfskräften zusammen.

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Metalltechnik

Lehrzeit: 3 1/2 bzw. 4 Jahre

Bei Metalltechniker*innen dreht sich alles um Metalle, Maschinen und Werkzeuge. Die Aufgabenbereiche reichen dabei je nach Schwerpunkt von der Be- und Verarbeitung von Metallen zu Bauteilen und Halbfertig- und Fertigprodukten, über die Konstruktion und Herstellung von Maschinen und Werkzeugen, bis zum Zusammenbau, der Steuerung und Überwachung von automatisierten Fertigungsanlagen und Maschinen.

Sie bearbeiten unterschiedliche Eisen- und Nichteisenmetalle, aber teilweise auch Kunststoffe und andere Werkstoffe und stellen daraus Maschinen und Maschinenteile, Werkzeuge, Stahlbauteile, Fahrzeugteile, Behälter, Fenster, Fassaden usw. her. Dabei wenden sie Techniken wie Schmieden, Schweißen, Löten, Biegen, Feilen, Kleben oder Zerspanungstechniken an.

Metalltechniker*innen fertigen Einzelbauteile an und bauen diese in den Werkhallen oder auf Baustellen zusammen. Sie arbeiten mit Handwerkzeugen und programmieren und steuern rechnergestützte (CNC)-Maschinen. Im Rahmen von Wartungs- und Reparaturarbeiten tauschen sie schadhafte Maschinenteile und Komponenten aus und stellen Ersatzteile her.

Metalltechniker*innen arbeiten in Industrie- und Gewerbebetrieben aller Branchen mit Berufskolleginnen und -kollegen, Vorgesetzten sowie mit verschiedenen Fach- und Hilfskräften zusammen.

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Elektrotechnik

Lehrzeit: 3 1/2 bzw. 4 Jahre

Elektrotechniker*innen sind in unterschiedlichsten Bereichen in Industrie- und Gewerbebetrieben, auf Baustellen und in privaten Haushalten tätig. Sie planen, montieren, installieren, warten und reparieren verschiedenste elektrische und elektronische Geräte und Anlagen: Stark- und Schwachstromanlagen, Steuerungs- und Regelungsanlagen, Alarmsysteme, Überwachungssysteme, elektrische Türen und Tore, elektrische Gebäudeinstallationen (Stromleitungen), Elektromaschinen, Küchen- und Haushaltsgeräte bis hin zu industriellen Maschinen und Anlagen und Energieversorgungsanlagen, wie z. B. Teile von Kraftwerken.

Elektrotechniker*innen arbeiten in Betrieben des Elektroinstallationsgewerbes, in Industriebetrieben aller Branchen, in Verkehrsbetrieben und Energieversorgungsunternehmen sowie für spezielle Wartungs- und Serviceunternehmen. Je nach Aufgabenbereich arbeiten sie im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen sowie mit Fachkräften der Energietechnik, Elektronik und mit Fach- und Hilfskräften auf Baustellen und haben Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden.

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Druckvorstufentechnik

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Druckvorstufentechniker*innen sind für alle erforderlichen Vorarbeiten für den Druck von Zeitungen, Zeitschriften, Plakaten, Prospekten, Büchern, Formularen usw. verantwortlich. Auch Produktionen im Bereich digitaler Medien (z. B. E-Books, Bildschirmpräsentationen) gehören zu ihrem Arbeitsbereich. Sie verwenden für nahezu alle Arbeitsabläufe den Computer. Sie erfassen die Texte, Grafiken und Bilder oder übernehmen sie vom Datenträger. Sie bearbeiten Texte, Grafiken und Bilder und erstellen das Layout (die Gestaltung) der Druckerzeugnisse. Sie arbeiten in Druckereibetrieben, Verlags- und Zeitungsdruckereien oder in Druckereien von Verpackungsindustriebetrieben. In größeren Druckereien arbeiten sie gemeinsam mit anderen Fachkräften des Druckereiwesens sowie mit Fachkräften des Mediendesigns. Bei ihrer Arbeit haben sie außerdem Kontakt zu ihren Auftraggeber*innen und Kund*innen.

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Papiertechnik

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Papiertechniker*innen stellen aus Holz, Lösungsmittel, Farben, Leimen und weiteren Chemikalien Papier, Karton und Pappe her. Außerdem verarbeiten sie Papier und Pappe im Veredelungsprozess zu gebrauchsfertigen Produkten. Papiertechniker*innen stellen computergesteuerte Maschinen ein, prüfen und kontrollieren die Fertigungsqualität und justieren (= genau einstellen) die Funktionen der Produktionsanlagen. Sie arbeiten dabei an Bleich-, Sortier-, Schneidmaschinen, Papierstraßen und Verpackungsanlagen. In der industriellen Fertigung sind sie meistens auf einen bestimmten Arbeitsbereich spezialisiert.

Papiertechniker*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften der Produktion.

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Metallbearbeitung

Lehrzeit: 3 Jahre

Metallbearbeiter*innen sind mit der handwerklichen und maschinellen/industriellen Herstellung und Montage von Einzelteilen, Komponenten und Baugruppen aus Metall befasst. Zu diesem Zweck bearbeiten sie verschiedene Metalle und Metallbleche wie z. B. Eisen, Stahl, Aluminium und stellen daraus verschiedene Werkstücke wie Rohre, Stangen, Geländer und Verstrebungen, Baukonstruktionen, Maschinenteile und Gerüstteile her. Bei ihrer Arbeit setzen sie metallbearbeitende Verfahren wie z. B. Feilen, Bohren, Schweißen, Drehen, Nieten, Wärmebehandeln und Löten ein.

Metallbearbeiter*innen arbeiten in Werkstätten und Werkhallen von Industrie- und Gewerbebetrieben; sie arbeiten eigenständig sowie im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen, Vorarbeiter*innen und Produktionsleiter*innen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften zusammen.

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Mechatronik

Lehrzeit: 3 1/2 bzw. 4 Jahre

Mechatronik bedeutet die Verbindung von mechanischen, elektronischen und informationstechnischen Teilen. Mechatroniker*innen stellen mechatronische Bauteile, Komponenten und Systeme für den Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau her. Dabei bauen sie mechanische, elektrisch/elektronische, pneumatisch/hydraulische und informationstechnische Teile zusammen und warten und reparieren sie. Sie nehmen die unterschiedlichsten mechatronischen Anlagen in Betrieb (neben industriellen Maschinen und Produktionsanlagen z. B. auch Anlagen der Büro-, IT-Systemtechnik und der Kommunikationstechnik, Elektromaschinen und Hybridantriebe, Medizingerätetechnik), stellen die Funktionen ein und programmieren und bedienen sie. Sie suchen nach Fehlern, grenzen diese ein und beheben die Störungen.

Mechatroniker*innen arbeiten in Konstruktionsbüros, Werkstätten und Produktionshallen im Team mit Berufskolleg*innen und weiteren Fachkräften aus den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik, IT und Maschinenbau zusammen. Bei Montage-, Einstellungs- und Servicearbeiten sind sie an wechselnden Arbeitsorten bei ihren Kund*innen im Einsatz.

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Labortechnik

Lehrzeit: 3 1/2 bzw. 4 Jahre

Labortechniker*innen führen chemische, physikalisch-chemische, biochemische und biotechnologische Untersuchungen und Versuche an verschiedensten Stoffen durch. Mit Hilfe von zum Teil computergesteuerten Laborgeräten und Mikroskopen untersuchen sie Chemikalien (z. B. Säuren, Gase), lebende Organismen (Zellen), Zwischen- und Endprodukte (z. B. Kunststoffe, Lebensmittel, pharmazeutische Produkte, Farben und Lacke) auf bestimmte Eigenschaften. Sowohl die zu untersuchenden Eigenschaften (z. B. Temperatur, Dichte, pH-Wert, Schmelz- oder Flammpunkt, Keimzahl und Keimwachstum), als auch die anzuwendenden Analyseverfahren (z. B. maßanalytische und gravimetrische Methoden, Herstellung von Prüfbeschichtungen, mikrobiologische, zellkulturtechnische oder biochemische und biotechnische Arbeitsmethoden) unterscheiden sich je nach Tätigkeitsschwerpunkt der Labortechniker*innen erheblich.

Labortechniker*innen arbeiten z. B. in Betrieben der Chemie, Kunststoffindustrie, Biochemie, Biotechnologie, Pharmatechnologie, Farben- und Lackindustrie in Laboratorien und Büros, aber auch an privaten und öffentlichen Forschungseinrichtungen (z. B. Universitäten und Fachhochschulen). Sie arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen, Wissenschafter*innen aus unterschiedlichen Disziplinen und anderen Fachkräften im Bereich Chemie, Biochemie und Biotechnologie.

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VERWALTEN, ORGANISIEREN UND MANAGEN

Industriekaufmann / Industriekauffrau

Lehrzeit: 3 Jahre

Der Aufgabenbereich von Industriekaufleuten ist sehr vielseitig, denn sie sind für zahlreiche kaufmännische Aufgaben in Industriebetrieben aller Branchen zuständig. Sie arbeiten in Büros und Sekretariaten oder in den verschiedenen betrieblichen Abteilungen wie z. B. Verwaltung, Lager, Einkauf oder Kundenservice. Sie sind für den Telefon-, E-Mail- und Schriftverkehr zuständig und führen betriebliche Unterlagen. Je nach Abteilung bzw. Aufgabenbereich können sie auch für den Roh- und Hilfsstoffeinkauf, für Lagerlogistik oder für Marketing und Werbung zuständig sein.
Industriekaufleute arbeiten im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen und anderen kaufmännischen Fachkräften und haben Kontakt zu Lieferanten und Kundinnen und Kunden.

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Bürokaufmann / Bürokauffrau

Lehrzeit: 3 Jahre

Bürokaufleute arbeiten in allen Arten von Unternehmen, öffentlichen Institutionen oder Organisationen und führen dort alle wichtigen Büro- und Sekretariatsarbeiten, sowie verschiedene Verwaltungs- und Organisationsaufgaben durch. Sie verfügen über ein fundiertes kaufmännisches Know-how und kennen sich im Umgang mit Computer, Internet und Office-Softwareprogrammen gut aus. Je nach Arbeitsbereich und Aufgabenschwerpunkt sind sie beispielsweise im Sekretariat, in der Buchhaltung, im Personalbüro oder im Bereich Einkauf, Versand und Lagerhaltung tätig. Abhängig von Art und Größe des Betriebes arbeiten sie gemeinsam im Team mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit Mitarbeiter*innen anderer Abteilungen.

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Betriebslogistikkaufmann / Betriebslogistikkauffrau

Lehrzeit: 3 Jahre

Betriebslogistikkaufleute sind Spezialist*innen im Bereich Lagerhaltung. Sie arbeiten im Lager bzw. den Verwaltungsbüros von Gewerbe-, Handels- oder Industrieunternehmen sowie Speditionen und Transportunternehmen. Dort bestellen sie Waren und Rohstoffe, übernehmen Lieferungen, sorgen für die fachgerechte Lagerung und kontrollieren die Qualität. Sie stellen Dokumente und Formulare aus und führen entsprechende Aufzeichnungen. Dafür verwenden sie spezielle Software-Programme. Betriebslogistikkaufleute haben Kontakt zu Kund*innen und Lieferant*innen, zu Speditionen, zu Mitarbeiter*innen im Rechnungswesen, der Verwaltung, der Produktion, des Lagers und des Fuhrparks.

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E-Commerce-Kaufmann / E-Commerce-Kauffrau

Lehrzeit: 3 Jahre

E-Commerce-Kaufleute arbeiten in Handelsbetrieben aller Branchen, welche den Verkauf ihrer Produkte auch oder ausschließlich über Internet anbieten (sogenannte Onlineshops oder Webshops). Zu diesen gehören z. B. große Einzelhandelsbetriebe oder Einzelhandelsketten für Bekleidung, Sport, Bücher, Elektronik oder auch für Einrichtung und Wohnen.

E-Commerce-Kaufleute sind für die Betreuung dieser Onlineshops bzw. Internet-Verkaufsplattformen zuständig. Sie nehmen die Online-Bestellungen der Kundinnen und Kunden auf und sorgen für die vollständige und zeitgerechte Auslieferung der bestellten Waren. Sie arbeiten im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen, Teamleiter*innen (z. B. E-Commerce-Manager*innen), mit Mitarbeiter*innen aus dem IT-Bereich sowie mit Fachkräften aus Marketing und Verkauf.

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Finanz- und Rechnungswesenassistenz

Lehrzeit: 3 Jahre

Ohne Buchhaltung hätte ein Betrieb kaum einen Überblick über seine Finanzen. Finanz- und Rechnungswesenassistent*innen überwachen alle Geldein- und -ausgänge und sind für die laufende Aufzeichnung (Verbuchung) der Geschäftsvorgänge anhand von Belegen (z. B. Rechnungen, Inventuraufzeichnungen) verantwortlich. Außerdem unterstützen sie bei der Kostenrechnung, der Lohn- und Gehaltsverrechnung sowie der Erstellung von Jahresabschlüssen und sind für die ordnungsgemäße Ablage aller Unterlagen zuständig.

Finanz- und Rechnungswesenassistent*innen arbeiten in Unternehmen aller Branchen und Größen. Für ihre Tätigkeiten verwenden sie spezielle Softwareprogramme (Buchhaltungsprogramme) und wickeln Meldungen an das Finanzamt und an Sozialversicherungen über Onlinemeldesysteme wie FinanzOnline und ELDA ab. Je nach Art und Größe eines Betriebes erledigen sie ihre Aufgaben eigenständig oder gemeinsam mit Kolleg*innen des Finanz- und Rechnungswesens (Finance Operations) und Mitarbeiter*innen anderer Abteilungen.

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Speditionskaufmann / Speditionskauffrau

Lehrzeit: 3 Jahre

Japanische Autos nach Österreich, österreichischen Wein nach Frankreich oder italienische Mode nach Deutschland: Speditionskaufleute wissen, wie man Waren rund um die Welt schickt, und sorgen dafür, dass sie pünktlich und sicher am Zielort ankommen. Modernste Computerprogramme helfen ihnen dabei, effiziente und optimale Transportrouten zu planen, bei denen z. B. Leerfahrten möglichst vermieden werden. Sie organisieren die Transportmittel (Bahn, Schiff, Flugzeug, LKW), die fachgerechte Lagerung sowie die Verzollung von Gütern. Speditionskaufleute sind in ständigem Kontakt mit dem Lager- und Transportpersonal, mit Kundinnen/Kunden und Auftraggeber*innen.

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Einkäufer/Einkäuferin

Lehrzeit: 3  Jahre

Einkäufer*innen sind für die Deckung des Material- und Dienstleistungsbedarfs eines Unternehmens zuständig. Zu diesem Zweck holen Angebote ein, stellen Preis- und Qualitätsvergleiche an und sind für die termingerechte Versorgung ihres Unternehmens mit Produktionsmitteln verantwortlich. Die Einkäufer*innen kennen die Lagerbedingungen des Unternehmens, die Transportbedingungen der Lieferanten und sind mit der Produktionstechnik vertraut. Der Einkauf nimmt in Handels- und Produktionsbetrieben eine Schlüsselfunktion innerhalb des Betriebes ein und trägt somit maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bei. Einkäufer*innen arbeiten vor allem mit Telefon und Computer und im Team mit Kolleginnen und Kollegen aus nahezu allen Bereichen des Unternehmens wie z. B. Lager- und Materialwirtschaft sowie Produktion, Vertrieb, Verkauf und Finanzen.

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COMPUTER, MULTIMEDIA UND IT

Informationstechnologie – Betriebstechnik

Lehrzeit: 4 Jahre

Informationstechnolog*innen mit Schwerpunkt Betriebstechnik arbeiten hauptsächlich in Betrieben mit computergesteuerten Produktionsmaschinen. Dort kümmern sie sich um alle Aspekte der IT-Infrastruktur, von Netzwerken und Umgebungen für Produktionsapplikationen ( Software) bis zu den Endgeräten (Produktionsmaschinen). Sie konfigurieren die Geräte mit den entsprechenden Anwendungen ( Software), planen und erstellen Netzwerke, Serversysteme, Cloud-Lösungen, Datenspeicher- und Backup-Systeme und erstellen Berechtigungskonzepte.

Informationstechnolog*innen mit Schwerpunkt Betriebstechnik arbeiten gemeinsam mit Berufskolleg*innen und Spezialist*innen für automatisierte Produktionsanlagen und -software beim Aufbau neuer IT-Umgebungen für die Produktion mit. Sie erstellen technische Konzepte und Lösungen und administrieren und erstellen Datenbanken und Schnittstellen für Produktionsapplikationen. Sie führen regelmäßige Tests der IT-Infrastruktur durch, dokumentieren die technischen Prozesse, warten und erweitern die Systeme und beheben Schwachstellen und Fehler.

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Informationstechnologie – Systemtechnik

Lehrzeit: 4 Jahre

Informationstechnolog*innen mit Schwerpunkt Systemtechnik sind hauptsächlich in IT-Dienstleistungsunternehmen tätig. Sie versorgen ihre Kundinnen und Kunden mit IT-Geräten wie Computer, Monitor, mobilen Geräten (Tablet, Laptop), Beamer, Drucker etc. sowie der passenden Software und sorgen für deren reibungslose Funktion. Außerdem konzipieren und planen sie Netzwerke, Server-, Datenspeicher- und Backup-Systeme und erstellen Berechtigungskonzepte. Sie besorgen die nötige Hard- und Software und konfigurieren die Geräte für Benutzer*innen und Netzwerk.

Informationstechnolog*innen mit Schwerpunkt Systemtechnik arbeiten gemeinsam mit Berufskolleg*innen und Spezialist*innen für Informationstechnologie (IT) und haben viel Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden. Im Gespräch mit ihren Auftraggeber*innen definieren sie die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden, beraten über verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten und führen Reparaturen, Wartungen und Erweiterungen durch. Sie beachten Datensicherheit und Datenschutz, dokumentieren alle technischen Prozesse, führen Tests durch und erstellen Benutzerhandbücher.

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Applikationsentwicklung – Coding

Lehrzeit: 4 Jahre

Applikationsentwickler*innen - Coding erstellen Softwareanwendungen für Computer und IT-Systeme (z. B. auch für Smartphones und Tablets), spezifische Branchensoftware und Browser-Anwendungen. Sie programmieren die Applikationen, richten Datenbanken ein, erstellen Benutzerzugriffe, führen Tests durch, dokumentieren die Prozesse und achten dabei immer auf Datenschutz und -verschlüsselung, Entwicklungsstandards, Codeconventionen und Lizenzen.

Applikationsentwickler*innen - Coding stehen im engen Kontakt mit ihren Auftraggeber*innen, die sie über die Umsetzung und Machbarkeit ihrer Vorstellungen beraten. Je nach Größe und Art der Anwendung (Software) arbeiten sie zusammen mit weiteren Spezialist*innen für Applikations- und Softwareentwicklung.

Für ihre Tätigkeiten benötigen Applikationsentwickler*innen unter anderem Planungsfähigkeit, bereichsübergreifendes Denken und eine starke Kundenorientierung.

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BÜCHER, MEDIEN UND ZEITSCHRIFTEN

Buchbindetechnik und Postpresstechnologie – Buchbinder / Buchbinderin

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Der Lehrberuf Buchbindetechnik und Postpresstechnologie im Schwerpunkt Buchbinder*in kann seit 1. Juli 2020 erlernt werden.

Buchbindetechniker*innen und Postpresstechnolog*innen mit Schwerpunkt Buchbinder*in stellen Bücher, Broschüren, Schachteln, Schuber usw. aus Papier, Karton und anderen Materialien her. Sie beraten ihre Kundinnen und Kunden über das Produktangebot und produzieren hauptsächlich Einzelanfertigungen und kleine Serienproduktionen. Dabei arbeiten sie oft manuell bzw. bedienen Spezialmaschinen (z. B. Klebe- und Heftmaschinen) und wenden spezielle Techniken an (z. B. Falzen, Prägen, Schnittverzierungen) an. Neben der Herstellung neuer Bucher restaurieren und reparieren Buchbinder*innen auch Bücher.

Buchbinder*innen arbeiten in Werkstätten und Werkshallen von Buchbindereien zusammen mit Berufskolleginnen und -kollegen oder eigenständig in kleinen Buchbindereien. Sie haben Kontakt zu Kundinnen und Kunden und zu Lieferantinnen und Lieferanten.

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